Große Erfolge für Ennstaler Züchter beim steirischen WB- Wochenende in Pachern!
Ein beeindruckendes Bild boten die schönsten und besten Warmblutstuten und Fohlen der Steiermark beim diesjährigen Warmblutwochenende , welches vom 5. – 7. August 2011 auf der Anlage des RC Winterhof in Pachern bei Graz ausgetragen wurde.
Eindrucksvoller hätte der Beweis für die Vormachtsstellung unseres Pferdezuchtvereines in qualitativer Hinsicht nicht ausfallen können, kamen doch die besten Stut- und Hengstfohlen aus dem Ennstal. Insgesamt wurden 117 Pferde den Richtern vorgestellt
Landesverbandsobmann Willy Feuerle und sein steirischer Zuchtleiter Ing. Walter Werni zeigten sich sehr zufrieden mit der gesamten Veranstaltung, dem Publikumsinteresse und der Qualität der vorgestellten Pferde.
Die Pferde beim Reitpferdechampionat wurden durchwegs professionell vorgestellt und mit der Qualität konnte man durchwegs zufrieden sein.
Es ist aber auch ein züchterischer Höhepunkt der Züchter Zeiser Thomas, Selzthal; Lemmerer Michael, Andrea Straub, Admont!
Ergebnis Warmbutfohlenchampionat:
Siegerstutfohlen von Swarovsky aus einer Davignon II Mutter
Reservesiegerstutfohlen von Sancisco aus einer Abanos Mutter
Züchter und Besitzer Zeiser Thomas Selzthal
Siegerhengstfohlen von Sir Schiwagon aus einer Dream of Heidelberg I Mutter
Züchter und Besitzer Lemmerer Michael, Admont
3. Platz Hengstfohlen von Rosengold aus einer Radjah Z Mutter
Züchter und Besitzer Andrea Straub, Admont
Stutbucheintragung: Romy Denaria nach Denario/Radjah Z und Ruby Tuesday nach San Romantiko/Radjah Z, Straub Andrea, Admont
Der Pferdezuchtverein Ennstal unter Obmann Anton Plazer gratuliert sehr herzlich zu den Erfolgen und wünscht weiterhin viel Glück und Erfolg in der Pferdezucht.
Ergebnislisten: /ckfinder/userfiles/files/Ergebnisse WB- Fohlenchampionat Pachern.pdf
Drei sehr qualitätvolle ältere Hengste dominierten die AWÖ-Hengstkörung 2010, wovon zwei aus österreichischer Zucht stammen. Insgesamt wurden 13 Hengste der Körkommission vorgestellt. Davon waren vier bereits im Ausland gekört, drei qualifizierten sich über Eigenleistung im Sport und sechs weitere junge Hengste hatten im Vorjahr die HLP überdurchschnittlich gut absolviert.
Schon anerkannt in Deutschland war diese Überprüfung für den bereits 16-jährigen sehr typvollen und kalibrigen Don King von Donnerschlag (B.: Franz Schuster, Eibiswald) und den sehr bewegungs- und ausdrucksstarken 14-jährigen Trakehner Isarbube von Polarpunkt (B.: Karoline Brandenstein) eher eine Pflichtübung. Das selbe galt für den mittlerweile achtjährigen Vizeweltmeister der jungen Pferde 2007 Revenche de Rubin von Rubin Royal, der von Dr. Hans-Joachim Erdmann nach Österreich geholt worden war und den von Petra und Stefan Wiesenberger gezogenen zehnjährigen Peron M von Pentagon.
Diese beiden Hengste eroberten mit ihrer Trabaktion das Herz des Publikums im Sturm und auch die Jury wurde von ihnen zu Noten jenseits des „Gut“ genötigt. Der Hengst mit der höchsten Bewertung des Tages blieb der sehr elegante mit viel Schmelz ausgestattete Peron M, der neben unglaublicher Bewegungsdynamik auch mit selten guter Gangkorrektheit aufwarten konnte.
Drei in Österreich gezogene Hengste hatten sich über die Eigenleistung qualifiziert. Der mittlerweile bis S-Springen hocherfolgreiche neunjährige Charmeur M von Caretello B (Z.: Waltraud Wimeder, Schärding, B.: Harald Meitner, Bad Wimsbach), der eine sehr abgesicherte Springabstammung aufweisen kann, überzeugte sowohl mit seiner großangelegten Galoppade als auch bei der Pflastermusterung. Einen ebenso positiven Eindruck hinterließ der erst achtjährige Weltclass-Sohn Wiener Walzer (Z.: ÖR Adolf Mayer, Innerschwand), der von seiner Besitzerin Margot Kösterke, der Ausbildungsleiterin Reiten im Pferdezentrum Stadl-Paura, bis zur schweren Klasse ausgebildet worden war.
Eine Klasse für sich war hier der elfjährige Hohenstein I-Sohn Bartlgut´s Harvard (Z.: Herbert Stanek, Neufeld, B.: Wenzel Schmidt, Neuhofen) der unter seiner Reiterin Ulrike Prunthaller bereits internationale Erfolge im Dressursport erreichen konnte.
Gewohnt streng war die Körkommission bei der Beurteilung von Fundament und Gangkorrektheit bei der Pflastermusterung. Wegen erheblichen Mängeln in diesen Bereichen mussten drei der jungen Hengste ausgeschieden werden. Die verbleibenden drei lieferten sich den Kampf um die Schärpe des Körungssieges. Die beiden dunkelbraunen Reservesieger stammten heuer beide von Dressurpferdemacher Riccione ab. Platz drei ging an den sehr soliden Ricciamo RH (Z.: Zuchthof Neumann-Ulrich, Gumpersberg, B.: Dr. Brigitte Priborsky, Mannswörth) der mit viel Charme und drei sehr guten Grundgangarten überzeugte. Sein Halbbruder Ricardo M (Z. u. B.: Mag. Franz Maier, Wildenau) zeigte sich bei seiner Präsentation ziemlich übermütig, durch bestechenden Typ und sehr gutes Extereur holte er sich aber trotzdem den zweiten Platz.
Der Sieger dieses Jahrganges war San Priolo W von Santander H, der von Heinz Winter aus Rudersdorf gezogen und vorgestellt wurde. Mit einem sehr guten Schritt ausgestattet, zeigte es seine Top-Qualität vor allem in der Springgasse. Mit guter Übersicht und bester Bascule überwand er auch den ausgebauten Oxer spielerisch.
(c) Pferdezucht- Austria